Credit: gsloan/Flickr (CC BY 2.0)

Wer sich ein Heimkino aufbauen möchte, der benötigt zunächst einmal eine gute Planung und ein entsprechend hohes Budget. Ich zeige Euch im Folgenden auf, was bei einem guten Heimkino nicht fehlen sollte und welche Aspekte dafür sorgen können, dass sich mit dem richtigen Budget sogar noch mehr Kinofeeling herausholen lässt.

Heimkino aufbauen: Was wird benötigt?

Zunächst einmal fangen wir aber damit an, was bei keinem Heimkino fehlen darf, da es sich sonst eben nicht um ein Heimkino im eigentlichen Sinne handelt. Als erstes Objekt ist ein entsprechend großer Fernseher notwendig. Bei diesem sollte bei einem echten Heimkino auch nicht gespart werden, sprich: die Ausstattung sollte viel beinhalten, zudem das Bild exzellent sein.

Je nach Sitzabstand zum Fernseher muss bedacht werden, wie groß der Fernseher sein soll. Für einen Kinosaal im Heimkinoformat dürfen es schon einmal 70 Zoll und mehr sein. Hierbei muss sich aber auch klargemacht werden: im Kino spielt die Größe der Leinwand eben eine entscheidende Rolle für das Erlebnis.

Hardware in vielen Punkten entscheidend

Da ein großer Fernseher auch ein entsprechendes Gewicht mit sich bringt, sollte eine passende Wandhalterung gekauft werden. Diese sollte möglichst viel Stabilität mit sich bringen und dafür sorgen, dass der Fernseher zu jeder Zeit sicher und fest an der Wand hängt.

Wenn tatsächlich ein Kinogefühl eingeplant ist, sind die entsprechenden Bänke oder Sessel nötig, die idealerweise auch die Möglichkeit bieten, Snacks und Getränke abzustellen. Natürlich sollten die Möbel auch bequem sein und in einer solchen Zahl angeschafft werden, dass auch größere Freundesgruppen Platz finden.

Denn wer ein eigenes Kino aufbaut, der wird mit Sicherheit des Öfteren Besuch bekommen, der sich dieses einmal live anschauen möchte. Weiterhin ist auch die Beleuchtung wichtig, denn diese kann sehr gut dazu beitragen, die Stimmung aufrecht zu erhalten. Eine App-gesteuerte Beleuchtung à la Ambilight ist hier eine gute Idee.

Sound als wichtiger Faktor für Kinofeeling

Ebenfalls ein sehr wichtiger Faktor: der Sound. Gerade der Sound ist es, der im Kino oftmals für die eigentliche Stimmung sorgt und das Gefühl vermittelt, direkt in einem Film versinken zu können. Was die richtige Hardware anbelangt, ist es beim Sound wichtig, wie groß der Raum ist, in dem das Soundsystem genutzt werden soll.

Je größer der Raum, desto mehr Leistung und umso mehr Lautsprecher sind ratsam. Wo bei kleineren Räumen noch ein 5.1-System ausreichend sein kann, bietet sich bei anderen Räumen schon ein 7.2-System an. Am Ende ist hierbei entscheidend, wie groß der Raum ist und wie gut der Sound im Raum verteilt werden soll.

Media-PC mit 4K- und HDR-Optionen

Zu guter Letzt braucht es natürlich noch einen passenden Media-PC, der das eigene Heimkino mit Inhalten versorgen kann. Hierbei sollte ebenfalls auf eine starke Hardware geachtet werden, die mit 4K- und HDR-Streaming keine Probleme hat und im Idealfall auch für PC-Spiele in 4K-Auflösung geeignet ist.

Anbieter für 4K- und HDR-Streaming sind bekanntlich unter anderem Netflix und Amazon Prime Video, mit einem 4K-Blu-ray-Laufwerk lassen sich die Optionen zusätzlich auf Harddiscs erweitern. Auf diesem Wege dürfte es kein Problem sein, immer passende Inhalte in puncto 4K und HDR im eigenen Heimkino anschauen zu können.

Fazit: Ein eigenes Heimkino, das tatsächlich an ein echtes Kino erinnert, geht in vielen Fällen tief ins Geld. Allerdings ist es eben auch ein Unterschied, ob man sich dazu entschließt, einfach einen großen Fernseher ins Wohnzimmer zu stellen, oder ob man tatsächlich ein Kino im Miniaturformat baut.

Wenn man sich für die zweite Variante entscheiden sollte, dann ist es auf jeden Fall ratsam, dies mit einer entsprechenden Planung zu tun. Gerade die richtigen Möbel und die passende Abstimmung in Bezug auf den Sound gehören dazu, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

[Bild: gsloan/Flickr (CC BY 2.0)]

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