Credit: MiNe/Flickr (CC BY 2.0)

Wer einen Media-PC bauen möchte, der kann dies im Idealfall mit einzelnen Komponenten machen. Ein selbst konzipierter PC ist Fertigmodellen quasi immer überlegen, zudem in sehr vielen Fällen günstiger. Wer also selbst in der Lage ist, einen PC zusammenzubauen, der kann in diesem Bereich viel Geld sparen. In diesem Beitrag wollen wir einen Media-PC zusammenstellen, der auch für Gaming geeignet ist und weniger als 750 Euro kostet.

Leistung und Design im Media-PC vereint

Natürlich ist die Vorgabe Design und Leistung zu vereinen, durchaus schwierig – gerade bei der Grafikkarte wäre mit einem höheren Budget deutlich mehr möglich. Unsere gewählte Hardware ist aber auf jeden Fall in der Lage, aktuelle Spiele auf 1080p-Niveau in mittlerer bis hoher Qualität zu spielen.

Wer aber mehr Geld zur Verfügung hat und mehr Leistung möchte, der sollte sich etwa die Nvidia GeForce GTX 1070 anschauen. Kommen wir aber erst einmal zu unserer Auswahl: diese beginnt mit einer Nvidia GeForce GTX 1050 Ti, genauer gesagt dem StormX-Modell von Palit.

Wasserkühlung für CPU – Übertaktung möglich

Als Prozessor kommt eine AMD Ryzen 5 1400 zum Einsatz, die vier Kerne mit je 3,4 GHz zu bieten hat – für rund 152 Euro. Die Ryzen-CPUs lassen sich sehr gut übertakten, insbesondere in Verbindung mit einer Wasserkühlung. Diese haben wir mit der Corsair Hydro Series H60 ausgewählt – für rund 73 Euro.

Als Mainboard haben wir das Asus Prime B350M-A gewählt, das rund 79 Euro kostet – als Arbeitsspeicher werden 8 GB DDR4-RAM PC2400 von G.Skill vorgeschlagen, für rund 59 Euro. Beim Mainboard handelt es sich um ein mATX-Board, das entsprechend in ein kleines Gehäuse passt.

Viel Festplattenspeicher für Daten

Weiterhin benötigt ein Media-PC natürlich auch viel Festplattenspeicher, wenngleich Streaming immer wichtiger wird. Gewählt haben wir deshalb eine Seagate-Festplatte mit 2 TB Speicher für rund 61 Euro, für das Betriebssystem wird eine schnelle SSD-Festplatte verbaut, nämlich eine SanDisk Plus mit 120 GB für ca. 53 Euro.

Zu guter Letzt wird natürlich ein Gehäuse benötigt, mir persönlich gefällt das Corsair Carbide Air 540 sehr gut, für viel Geld auch das Lian-Li PC-O8. Wir haben aber das Antec ISK 600M herausgesucht, das als Würfelgehäuse auch sehr gut ins Wohnzimmer passt. Zu haben ist das Gehäuse für rund 64 Euro.

Als Netzteil ist das be quiet! Pure Power 10 mit 500 Watt ausgewählt worden, das noch Raum für leistungsstärkere Hardware bietet. Gerade bei einem Upgrade der Grafikkarte ist das Netzteil in den meisten Fällen noch ausreichend. Kostenpunkt für das Netzteil: rund 55 Euro.

Fazit: Natürlich ist Design immer eine Geschmacksfrage, sodass es sein kann, dass der zusammengestellte PC nicht allen gefällt. Im Prinzip kann das Gehäuse aber ohne weiteres ausgetauscht werden – ein kleines und schickes Gehäuse sollte bei einem Media-PC aber definitiv zur Ausstattung gehören.

Die von uns ausgesuchte Hardware kommt auf einen Preis von ca. 740 Euro – ist also innerhalb des Budgets. Einsparmöglichkeiten gibt es bei der CPU (beispielsweise eine Intel Core i3 als Ersatz), bei der Festplatte (keine SSD, nur 1 TB Speicher) sowie beim Netzteil (nur 400 Watt). Für diesen Preis gibt es aber einen sehr guten Media-PC geboten, der auch für viele Spiele geeignet ist.

[Bild: MiNe/Flickr (CC BY 2.0)]

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